Feuerschutztüren

Feuerschutztüren

In Deutschland werden jährlich rund 200.000 Brände verzeichnet, die insbesondere in Privathaushalten und zu einem geringeren Anteil auch in Industrieanlagen entstehen.

Um die Ausbreitung eines Feuers für eine bestimmte Zeit zu verhindern und um Flucht, Rettung oder Brandeindämmung zu ermöglichen, werden raumabschließende Bauteile wie Feuer- und Brandschutztüren eingesetzt. Feuer- und Brandschutztüren zählen bauordnungsrechtlich als Feuerschutzabschluss.

Die für jedes Bundesland festgelegte Landesbauordnung gibt an, wo Feuerschutzabschlüsse eingebaut werden müssen. So besteht im Privatbereich beispielsweise die Implementierungspflicht zwischen dem Wohnbereich und der Garage.

Feuerschutzabschlüsse erfüllen ihren Verwendungszweck ausschließlich in geschlossenem Zustand. Aus diesem Grund müssen sie zwingend selbstschließend sein und dürfen nur kurzzeitig für den Durchgang von Personen geöffnet werden. Um dies zu gewährleisten, sind Feuerschutztüren mit einem Türschließer oder Federband ausgerüstet.

Feuerschutzabschlüsse werden in den verschiedenen Feuerwiderstandsklassen T30, T60, T90, T120 und T180 eingeordnet. Die Zahl hinter dem Buchstaben T steht dabei für die Dauer in Minuten, für die der Feuerschutzabschluss den Durchtritt des Feuers (nicht des Rauches!) verhindern und sich noch öffnen lassen muss. Welche Feuerwiderstandsfähigkeit der jeweilige Feuerschutzabschluss benötig, hängt von dem Gebäude und der Wand ab, in die er eingebaut wird. Hierzu beraten wir Sie gerne für Ihr individuelles Objekt.

Bitte beachten Sie, dass ein Feuerschutzabschluss nicht automatisch rauchdicht ist.
Die Rauchdichtigkeit kann aber durch eine zusätzliche Dichtung erreicht werden.

Wir beraten Sie gerne, welche Feuerschutztür sich am besten für Ihre individuellen Anforderungen eignet.

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